Die Frauen und ich


BlumenstraußDen folgenden Text möchten ich im Rahmen des heutigen Welt- frauentages den Frauen widmen, und ganz speziell natürlich den derzeit wichtigsten Frauen in meinem Leben. Leider stammt er nicht von mir persönlich (er ist schon etwas älter und stammt aus der Feder eines Menschen, von dem man es möglicherweise nicht erwarten würde, mehr dazu am Ende des Beitrags), ich kann mich nicht so poetisch ausdrücken, vieles darin spricht mich aber sehr an, vieles kann ich aus eigener Erfahrung nachfühlen. Zum Glück und Gott sei Dank stimmt aber jene Passage derzeit – nein, eigentlich schon seit fast 12 Jahren – nicht mehr, wo es heißt „…. Seit einiger Zeit bin ich alleine. Nicht schuldlos. Und ich sehne mich nach dem, was man Liebe nennt“, da ich mich glücklich und dankbar schätzen darf, mit einer tollen Frau zusammen und verheiratet zu sein! Nichtsdestotrotz ist es vielen Männern wohl auch in jenen Momenten des Lebens schon so ergangen …

Mir persönlich wichtig:  allen modernen, weltoffenen Männern – und jenen, die es werden wollen – die diesen Blogbeitrag lesen (und vielleicht auch teilen) sei die UN-Kampagne „HeForShe“ ans Herz gelegt.  Es handelt sich dabei um eine weltweite Solidaritätsbewegung für „Gender-Equality“ und gegen Diskriminierung in vielen Lebensbereichen, von der letztendlich nicht nur Frauen, sondern auch die Männer profitieren. FB_IMG_1425825158235Und nun zu „meiner“ Hymne an die Frauen …

Die Frauen und ich

Frauen! Sie waren schon immer das Bestimmende in meinem Leben gewesen. Hatten mich beherrscht mit ihren weichen Konturen, ihrer warmen, glatten Haut. Ohne Frauen wäre die Welt ein kalter Ort. Nicht wert, um in ihr zu leben.

In meinem Leben hatte ich viele schöne Stunden. Die meisten davon mit Frauen. Bedauern? Nein, bedauern tue ich keine einzige Stunde davon. Immer schon waren Frauen der Farbenkleks in meinen trüben Tagen. Ihr Zauber, ihr Charme waren so alt wie Eva. Sie haben mich in den Himmel geführt und dann daraus verstoßen. Meist war ich selbst schuld daran.

Es ist Frühling, und ich gehe im Park spazieren. Wärme steigt aus der Erde. In den Gebüschen raschelt der Wind. Die Mädchen sind dann wie weit geöffnete Blüten, riechen nach Seife, Erwartung und Angst vor dem Gewünschten. Ihre Worte rauschen wie ein Fluss voll Zärtlichkeit. Eine Frau kommt mir entgegen, lächelt mich an. Sie lächelt das Lächeln der Frau, die ihre Wirkung ausprobieren will. Ich lächle zurück. Nicht aus Überzeugung, sondern um sie nicht zu enttäuschen. Man soll aus jedem Tag einen Feiertag machen und das Leben ist eben nur so interessant, wie man es sich macht.

Ich liebe die Frauen. Diese Liebe ist süßer und lebendiger und vernünftiger als alle anderen Dinge. Und der Preis, den man dafür gibt, spielt keine Rolle. Lieben heißt alles: leben und sterben. ein Leben ohne Liebe ist ein Leben in steter Nacht. Wer nicht liebt, ist allein. Steht mit leeren Händen da. Einsamkeit ohne Echo – und Minuten werden zur Unendlichkeit.

Seit einiger Zeit bin ich alleine. Nicht schuldlos. Und ich sehne mich nach dem, was man Liebe nennt. Nach dem Herzklopfen bei der ersten Berührung, nach dem verlorenen Haar, das am Polster zurückgeblieben ist. Nach dem Geruch ihres Deodorants und meinen Erinnerungen an die letzte Nacht. Ich möchte die Zeit zusammenschrumpfen lassen und auf meine Auferstehung warten.

Da denkt man, Frau ist Frau, und doch sucht man den Unterschied. Und immer, immer wieder findet man ihn. Dann ist er das Einmalige, Großartige, bisher noch nicht Erlebte. Da glaubt man, endlich das gefunden zu haben, was man seit mehr als hundert Jahren gesucht hat. Es ist dann vielleicht wie die erste Liebe: verwirrend, harmlos und doch so zauberhaft schön. Oder als hätte man sich schon immer gekannt. Und das Glück lässt Dich die Zeit vergessen.

Frauen! Man ist nicht gewesen ohne sie. Sie sind es, die uns Männer zum Träumen bringen. Und es ist nicht gut, ohne seine Träume zu leben.

Welcher Idiot sagt, das Paradies kommt erst nach dem Tod? [eha]

(Dieser wunderbare Text erschien ursprünglich in der Obdachlosenzeitschrift UHUDLA im Rahmen des Projekts „Sand & Zeit“ in der Rubrik „Drahdiwaberl“ – Ausgabe Nr. 37 vom September 1995.)

Internationale Stimmen zum Thema Frauen- und Menschenrechte …

Jimmy Carter zur aktuellen Situation der Frauen

Einen sehr interessanten Beitrag zum Thema gibt es auch im Blog von Susanne Wolf (Nachhaltigkeits-Journalistin und Autorin) nachzulesen …

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Zum Verfasser dieses Posts: Richard Palfalvi lebt in Wien und ist erfolgreich als selbständiger Shiatsu-Praktiker in eigener Praxis in 1090 Wien tätig.

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